Neue Refluxdiagnostik im St. Josef Krankenhaus Moers: Präzisere Messung über 96 Stunden
Sodbrennen, chronischer Husten, Heiserkeit oder ein anhaltendes Kloßgefühl im Hals – viele Menschen leiden unter Beschwerden, die auf eine Refluxerkrankung hinweisen können. Doch nicht immer lässt sich die Ursache mit klassischen Untersuchungsmethoden eindeutig feststellen. Im St. Josef Krankenhaus Moers steht dafür eine besonders moderne Diagnostik zur Verfügung.
Unter der Leitung von Chefarzt Cetin Sen wurde im Krankenhaus die sogenannte 96-Stunden-Alpha-One-pH-Metrie erfolgreich etabliert. Mit diesem Verfahren kann der Rückfluss von Magensäure und anderen Mageninhalten über einen deutlich längeren Zeitraum gemessen werden als bei herkömmlichen Untersuchungen, die meist nur 24 Stunden dauern. Die verlängerte Messzeit ermöglicht eine genauere Beurteilung der Beschwerden, insbesondere wenn diese unregelmäßig auftreten.
Für Patientinnen und Patienten ist die Untersuchung zudem besonders komfortabel: Sie erfolgt schlauchfrei und beeinträchtigt den Alltag kaum. Während der vier Tage werden kontinuierlich Messdaten erfasst, sodass auch selten auftretende Refluxepisoden zuverlässig erkannt werden können. Auf dieser Grundlage lässt sich anschließend eine individuell abgestimmte Behandlung planen.
„Mit der 96-Stunden-Alpha-One-pH-Metrie bieten wir unseren Patientinnen und Patienten eine Diagnostik, die sowohl komfortabel als auch hochpräzise ist“, erklärt Chefarzt Cetin Sen. Mit dieser modernen Untersuchungsmethode stärkt das St. Josef Krankenhaus Moers zugleich sein Refluxzentrum und baut seine Rolle als Experte für Diagnostik und Therapie von Refluxerkrankungen weiter aus.
